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Ein neuer Kerry  

WelpeVorher gewusst
Sie haben sich für einen Kerry entschieden? Hier erhalten Sie zahlreiche Tipps, die Sie beachten sollten, bevor Sie einen neuen Hund anschaffen.

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Geschichten   

Ein Welpe wird geboren
Es ist immer wieder erneut ein Erlebnis, das Wunder Geburt zu erfahren.
Vom Tag des Deckaktes fiebert die gesamte Familie dem zu erwartenden Nachwuchs entgegen.

Der 30. Tag ist hierbei der erste Höhepunkt, wenn die ersten Bilder bei der Sonographie zu entdecken sind. Dank der fortgeschrittenen Medizintechnik kann man schon mehr Details des werdenden Lebens erkennen und es macht sich ein unbändiges Gefühl der Freude breit. Für Laien nur schwer erkennbar, sieht man kleine Fruchtblasen, in denen ein winziges Herz dem Leben entgegen schlägt. Nicht immer ist die genaue Zahl der Föten festzustellen, jedoch kann der Tierarzt schon bestimmen, ob die Trächtigkeit normal verläuft.

Die Zeit der Planung beginnt und viele Dinge sind zu beachten. Wie bereite ich meine Hündin bestmöglich auf die Geburt vor? Ausgiebige, ruhige Spatziergänge sind eine gute Vorbereitung, für die werdende Mutter.

Je näher die Geburt rückt, umso mehr Augenmerk muss auf die Ernährung gelegt werden. Erfahrungsgemäß werden drei kleinere Mahlzeiten besser vertragen, obwohl die Hündin teilweise einen unbändigen Hunger hat. Sie ist ständig am betteln und anscheinend nicht satt zu bekommen.

14 Tage vor der Geburt, richten wir die Kinderstube ein. Die Wurfkiste bekommt einen geschützten Platz und wird vorerst mit einem Fell ausgelegt. Da bei uns die ganze Familie an der Geburt teilhaben möchte, wird über der Wurfkiste eine Kamera installiert. Das ist eine sehr praktische Angelegenheit, da wir dadurch die Möglichkeit haben, unsere Kinderstube im Auge zu behalten. Bei unserem ersten Wurf hatten wir mit eben dieser Kamera ein lustiges Erlebnis. Unser Enkel Floh hatte mit Begeisterung die Geburt am PC mitverfolgt. Am nächsten Tag erzählte er mir freudestrahlend (er war damals 5 Jahre): „Oma, ich habe eine Frau im Fernsehen gesehen, die sah genauso aus wie du!“

Mein Bett wird an der gegenüberliegenden Wand der Wurfkiste aufgebaut und unsere Notfallapotheke nochmals gründlich überprüft. Im Fressnapf kaufen wir uns ca. 10 Tage vor der Geburt Royal Canin Welpenmilch. Das günstige daran: In jeder großen Dose befinden sich Flaschen und Sauger. Benötigt man die Welpenmilch nicht, kann man sie wieder zurückgeben. Jedenfalls fühle ich mich sicherer, wenn ich für den Notfall alles parat habe und nicht erst losfahren muss, um Nötiges zu besorgen.

Etwa eine Woche vor dem errechneten Termin ziehen wir gemeinsam in das Welpenzimmer ein. Ich ziehe mich nun mehrmals am Tag mit der Hündin zurück, um sie an ihre Wurfkiste zu gewöhnen, die bisher immer gut angenommen wurde. Die nächsten Nächte werden kurz, da man bei der geringsten Unruhe der Hündin hellwach ist. Um eine Ahnung zu bekommen, wann es zum Wurf kommt, hat sich die Temperaturmethode recht gut bewährt. Sinkt die Temperatur der Hündin unter 37 °C, ist in den nächsten Stunden mit der Geburt zu rechnen.

Die Spannung steigt! Plötzlich beginnt die Hündin unruhig zu werden, buddelt und hechelt. Die Geburt beginnt! Ich setzte mich vor die Wurfkiste und massiere meiner Hündin sanft die Seiten, rede beruhigend auf sie ein und unterstütze sie mit homöopathischen Präparaten. In das eigentliche Geschehen greife ich nur ein, wenn es nötig ist. Plötzlich wird es nass, die Presswehen haben eingesetzt und die erste Fruchtblase ist geplatzt. Nun dauert es nicht lange und die erste Beule erscheint an der Vagina. Nach wenigen Minuten hat sich der erste Welpe seinen Weg ins Leben erkämpft. Die Hündin beginnt sofort ihn von seiner Fruchthülle zu befreien und zu säubern. Mit dem intensiven Lecken regt sie den Kreislauf an und niedliches Quietschen klingt wie Musik in meinen Ohren.

Innerhalb von ein paar Stunden haben alle das Licht der Welt erblickt und liegen bereits in Reih und Glied an der "Milchbar". In den nächsten Wochen kommt ein großer Berg Arbeit auf uns zu, denn je älter unsere Kleinen werden, umso mehr fordern sie uns; aber gibt es etwas Schöneres? Finden unsere Kleinen ein schönes Zuhause, bleiben gesund, agil und wesensfest, sind die Familien mit ihnen glücklich – dann gibt es nichts Schöneres! -bh-

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